White Paper inkl. Meeting Vorlage

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In diesem Whitepaper mit Meeting Vorlage erfährst du wie du mit dem richtigen Einsatz von Skalierungsfragen deine Meetings schrittweise produktiver gestalten kannst.

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Einfach beschrieben mit Schritt-für-Schritt Anleitung

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Inhaltsvoll & werbefrei

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100% kostenloser Content

Leseprobe gefällig?

Wie du mit vier Fragen permanente Fortschritte im Team erzielen kannst.

Tool #1 meiner fünf favorisierten Techniken zur persönlichen Weiterentwicklung im Alltag.
1: Die Skalierungs-frage nach Interaktion

 
Feedback Methoden Dartscheibe
10er Skala in Form einer Dartscheibe

Schön, dass du dir meinen Beitrag zu meinem ersten von fünf favorisierten Tools zur persönlichen Weiterentwicklung im Alltag heruntergeladen hast. Du erfährst im Folgenden nicht nur, welches Tool ich am liebsten persönlich anwende und wie dieses funktioniert, sondern auch warum es so gut funktioniert und konkrete Beispiele für den Einsatz. Es folgt eine kurze Warnung, welche Gefahr mit dem Tool verbunden ist. Aber keine Sorge, bei richtiger Anwendung des Tools übersteigt der Nutzen die Gefahr bei weitem! Gut möglich, dass du diese Technik ab sofort deinen bisherigen Feedback Methoden vorziehen wirst – aber das bleibt natürlich deine Entscheidung.
Wenn du mehr erfahren willst zu diesem oder den weiteren Tools, nimm gern Kontakt zu mir auf. Ich freue mich von dir zu hören und wünsche dir jetzt erst mal viel Spaß beim Lesen!


Im heutigen Artikel geht es um das aus meiner Sicht coolsten Tool überhaupt, denn es handelt sich um eine einfache Fragenabfolge - der Skalierungsfrage nach Interaktion.

Wie es funktioniert?

Ganz einfach, du machst es dir zur Gewohnheit am Ende einer Interaktion bei der du an Feedback interessiert bist, einen strukturierte Fragetechnik anzuwenden.
Unter einer Interaktion ist hierbei jedes Ereignis zu verstehen, bei dem mindestens zwei Personen zielgerichtet interagiert haben, sei es eine Unterhaltung im Nachgang an ein Meeting oder das Meeting an sich, welches wir im Folgenden als Beispiel verwenden. Eine Kundenpräsentation, ein Mitarbeitergespräch, ein Kandidateninterview, eine Vorstandssitzung oder eine Jahreshauptversammlung sind ebenfalls Interaktionen. Eine Zusammenfassung findet ihr in der Tabelle unten. Schauen wir uns aber zunächst einmal die Technik selbst an und was diese von anderen Feedback Methoden unterscheidet.


Schritt 1: Die Skalierungsfrage stellen

 „Wie gut hat dir die Interkation mit mir auf einer Skala von 1 bis 10 gefallen?“
Klingt nach einer einfachen Frage, ist es aber nicht. Denn vielfach stehen hierbei zwei Dinge im Weg:
Erstens: Es ist für viele ungewöhnlich sich bei einer Frage auf eine konkrete Zahl festlegen zu müssen. Die meisten bevorzugen eine Antwort wie „Hat mir sehr gut gefallen“ oder „Das war eine tolle Präsentation“.
Zweitens: Je nachdem wie das persönliche Verhältnis der Interaktionspartner untereinander ist, erhalten wir eine verzerrte Antwort, z.B. „Du kennst dich echt super mit den Details aus“ statt „Du bist einfach nicht zum Punkt gekommen“. Der gute Grund an dieser Stelle ist meistens, dass Person A Person B mit ihrer Antwort nicht verletzen will oder eine Konfrontation vermeiden möchte. Das Ganze geht natürlich auch in die andere Richtung, wenn z.B. ein Kunde sich über einen Service beschwert und das Kunden-Team des Auftragnehmers erst mal den Frust über dieses Feedback vom Vorgesetzen abbekommt. Leicht gesagt, dass gezieltes Feedback der Führungskraft, an welcher Stelle die Leistung nicht den Anforderungen des Kunden entsprochen hat, hier besser wäre.
Beide Varianten zählen zur Form des unnützen Feedbacks. Edles Feedback hingegen ist dasjenige Feedback, das so nah wie möglich an der Realität des Geschehenen dran ist und frei von Verzerrungen aller Art. Mit dieser Art von Feedback lässt sich arbeiten und wir können daran wachsen.
Macht sich ein Vorgesetzter die Mühe am Ende jedes wöchentlichen Team-Meetings die Frage in die Runde zu stellen „Auf einer Skala von 1-10, wie gut fandet ihr das heutige Meeting“ ist der Weg frei für edles Feedback. Die Führungskraft kann die Frage auch nach belieben auf einen bestimmten Aspekt lenken, z.B. mit der Frage: „Auf einer Skala von 1 bis 10, wie produktiv fandet ihr das heutige Meeting?“ oder „Auf einer Skala von 1 bis 10, wie gut strukturiert fandet ihr das heutige Meeting?“

Schritt 2: Die Lückenfrage stellen

 „Danke Hans, du hast die Produktivität des heutigen Meetings mit einer 7 bewertet – was hat für dich konkret gefehlt, damit du eine 10 vergeben hättest?“
„Danke Julia, du hast die Produktivität des heutigen Meetings mit einer 10 bewertet – wie habe ich es aus deiner Sicht geschafft ein so produktives Meeting zu gestalten?“
An dieser Stelle merken Hans und Julia spätestens, dass die Übung nicht bloß ein Zahlen- Bingo ist, sondern von Ihnen eine konkrete Begründung ihrer Antwort vor der Team erwartet wird. Der ein oder andere wird jetzt vielleicht den Einwand kommunizieren, dass die Frage nach der eigenen Top-Leistung jawohl unangebracht ist. Dem ist allerdings zu widersprechen, denn die Frage dient ja nicht der eigenen Bauchbepinselung, sondern dem besseren Verständnis für die 10er Bewertung des Team-Mitglieds. Dabei lässt sich als Faustformel sagen, bei Antworten unterhalb von 7...

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